Dr. Kun Dániel baut einen KI-gesteuerten Dietrich-Roboter
Der Maker kombiniert einen ESP32-Mikrocontroller mit Kraftsensoren und Anthropics Claude, um Stiftzylinderschlösser ohne menschliches Eingreifen zu knacken.
Von Letizia Giugliano
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Der Maker Dr. Kun Dániel hat ein autonomes Schlossöffnungsgerät entworfen, das die menschliche Hand durch Roboteraktoren und künstliche Intelligenz ersetzt. Die kompakte Erfindung wird auf einen gewöhnlichen Schließzylinder aufgesetzt und manipuliert die inneren Stifte über physikalisches Echtzeit-Feedback.
Sensoren und Cloud-Computing ersetzen die menschliche Hand
Die traditionelle Schlossmanipulation beruht auf feinmotorischer Kontrolle und taktiler Empfindlichkeit, um zu spüren, wann die inneren Stifte die Scherlinie erreichen. Statt auf manuelle Geschicklichkeit oder einfache Gewalt setzt das automatisierte Werkzeug von Dr. Kun Dániel diese sensorische Rückkopplungsschleife elektronisch nach, wie Hackster.io News berichtet.
Im Zentrum der Hardware sitzt ein Entwicklungsboard ESP32-C3 Mini. Der Mikrocontroller überwacht die Kräfte im Stiftzylinderschloss und verbindet sich per Wi-Fi mit Claude, einem von Anthropic entwickelten Modell künstlicher Intelligenz. Indem die Entscheidungsfindung an das Modell ausgelagert wird, bewertet die Maschine den mechanischen Widerstand Stift für Stift, um ihre nächste physische Aktion zu bestimmen.
Mechanischer Aufbau aus individuellen 3D-Drucken
Um algorithmische Befehle in physische Aktionen umzusetzen, setzt der Aufbau stark auf individuelle Mechanik und 3D-Druck. Die bewegliche Baugruppe vereint einen Schrittmotor, zwei Servomotoren und zwei Wägezellen, die feinste Widerstandswerte erfassen.
Laut Hackster.io News wandelt eine 3D-gedruckte Zahnstangen-Ritzel-Konstruktion den rotierenden Motorantrieb in eine präzise Linearbewegung für die Picking-Sonde um. Das Gerät klemmt direkt auf dem Zylinderkörper, bezieht Strom aus einer wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Batterie und zeigt die Stiftmessungen live auf einem integrierten OLED-Display an.
Open-Source-Pläne nach Tests und Verfeinerung
Der Erfinder hat bereits mehr als 200 Stunden in die Verfeinerung von Hardware und Software investiert. Videodemonstrationen zeigen, wie der funktionsfähige Prototyp einen Zylinder erfolgreich dreht, doch die Softwareoptimierung läuft noch, um die Gesamtzuverlässigkeit zu steigern.
Sobald die Tests abgeschlossen sind, will Dániel laut Hackster.io News den Quellcode der Firmware, die Dokumentation und die 3D-Designdateien öffentlich veröffentlichen, damit andere Bastler das System studieren können.
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